Rückenwind für „Eldekreis“

PLAU AM SEE – Noch ist der geplante Großkreis, der aus den jetzigen Landkreisen Parchim und Ludwigslust durch die Gebietsrefom entstehen soll, namenlos. Und auch, wenn die Vorschläge seitens der Kreistage erfolgen müssen: Die Bürger in der Region wollen sich in die Diskussion einbringen und machen erste Vorschläge für den neuen Namen ihrer alten Heimat. Erst kürzlich hatte der Slater Walter Kintzel seinen Vorschlag in die Waagschale geworfen: Eldekreis – so sein Favorit. Rückenwind erhält er dafür nun aus Plau am See. Karl-Heinz Hautke – seit fast 50 Jahren Seestädter – begrüßt die Idee. „Den Vorschlag unterstütze ich vorbehaltlos“, sagt Hautke.
Kintzel hatte seinen Vorschlag damit begründet, dass die Elde beide Altkreise durchzieht, sie verbindet. „Eine bessere Erklärung gibt es nicht. Die richtig breite und schiffbare Elde beginnt in Plau am See und endet bei Dömitz“, untermauert Hautke Kintzels Argument. Zudem sei die große Wasserstraße auch ein wichtiges Aushängeschild der Region. „Da ich an der Elde wohne, höre ich Meinung und Staunen der Urlauber über die Elde als längsten Fluss Mecklenburgs. Die Freizeitkapitäne von Berlin bis Hamburg kennen die Elde sehr gut. Somit würde der Eldekreis Selbstwerbung für unsere schöne Gegend machen“, befindet Hautke.

Der Name des neuen Großkreises soll das Zusammenwachsen der Region untermauern, so zumindest lautet der Wunsch des Landkreises und der Stadt Parchim. Das Gesetz sieht vor, dass die Kreistage der bisherigen Landkreise je einen Vorschlag für den künftigen Kreisnamen erbringen. Die Vorschläge stehen dann am Tag der Wahlen zu den neuen Kreistagen am 4. September 2011 zur Entscheidung an. Damit sich die Bürger mit dem neuen Namen identifizieren können, werden sie seitens der Politik dazu ermuntert, ihre Ideen in die Diskussion einzubringen.

Quelle: SVZ

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