Neues Gesicht für Kindertagesstätte

GOLDBERG – Endlich ist es soweit, am kommenden Montag, 1. November, beginnen die umfassenden Sanierungs- und Bauarbeiten an der Kindertagesstätte der Diakoniewerk Kloster Dobbertin gGmbH in der Güstrower Straße in Goldberg.

Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Gebäude von der Goldberger Unternehmerfamilie Rohlack errichtet. Seit den 70-er Jahren wird das Gebäude als Kindertagesstätte genutzt. Seit 1991 wurde die Kindertagesstätte von der Evangelischen Kirchgemeinde in Goldberg betrieben, seit 2007 ist das Diakoniewerk Träger und Betreiber. Das Alter und die intensive Nutzung haben Spuren am Gebäude hinterlassen, so dass umfangreiche Sanierungsarbeiten dringend geboten sind. Seit einem Jahr wurde intensiv geplant, Kosten berechnet, Finanzierungen abgestimmt und die Absprachen mit Ämtern und Behörden getroffen. Im Zuge einer fortschreitenden Planung wuchs auch die Erkenntnis, dass eine Komplettsanierung des Gebäudes zu vertretbaren Kosten nicht möglich sein wird. Zu marode ist an vielen Stellen die Bausubstanz, vor allem aber sind die alten Fundamente vollkommen unzulänglich. Daher wird jetzt das Gebäude in Teilen abgetragen und durch einen modernen ebenerdigen Neubau ersetzt.

Geschaffen wird ein moderner Baukörper, der sich der umliegenden Architektur anpasst. Nach der Fertigstellung im Sommer 2011 stehen zwei Räume für die Krippenbetreuung zur Verfügung sowie zwei Räume für die Kinder im Kindergartenalter. Mitte November wird mit den Bauarbeiten begonnen, so dass die neue Kindertagesstätte pünktlich mit Beginn des neuen Kindergartenjahres im Sommer 2011 fertig gestellt ist. Die Gesamtinvestition von etwa 1,1 Millionen Euro wird laut Mitteilung ermöglicht durch Zuschüsse aus dem Konjunkturprogramm II, ILER Mitteln (EU Mittel für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung), landeskirchliche Mittel und Eigenmittel des Diakoniewerkes.

Dem Stiftungsgedanken der Familie Rohlack, das Areal für soziale Zwecke zu nutzen, soll durch diesen Ersatzneubau unter Verwendung vorhandener Elemente der alten Villa Rechnung getragen werden .

Quelle: SVZ

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