Goldberg macht Kinder glücklich

GOLDBERG – Ein weiterer Schritt in Richtung touristenfreundliche Stadt ist getan: Mit der Eröffnung eines Spielplatzes in der Bahnhofstraße hat die Stadt Goldberg nun einen neuen Ausflugspunkt für Einheimische und Urlauber geschaffen. Zwei Spielplätze gibt es in der Stadt bereits. „Aber die sind mit diesem kaum zu vergleichen. Der hier ist viel größer“, sagt Anett Voß vom Bauamt des Amtes Goldberg-Mildenitz. Bei dem neuen Areal handele es sich zudem keineswegs bloß um einen Spielplatz, so Voß. „Es ist als Verweileinrichtung gedacht“, erklärt sie. Während die Knirpse spielen, sollen Eltern die vorhandenen Sitzgelegenheiten für ein Picknick oder zum Entspannen nutzen können.

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Goldbergs Bürgermeister Peer Grützmacher eröffnet das neue Spielparadies.

Für 31800 Euro ist auf dem zuvor ungenutzten Grundstück der Stadt ein kleines Spielparadies entstanden. Sein Bau wurde mit 25210 Euro durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes gefördert. „Wir freuen uns, Objekte unterstützen zu können, die für alle da sind. Der Platz wird einen Teil zum touristischen Aufbau der Stadt beitragen“, sagt Dieter Winkelmann vom Staatlichen Amt für Landwirtschaft und Umwelt (StALU), welches das Bauprojekt bewilligt hatte.

Den Schritt von der Idee zur Realität ermöglichte die Klinkener Landschafts- und Gartenbaufirma Crull: Sie gestaltete die Außenanlage. Die Firma Playimpulse hat die Spielgeräte geliefert. Den ersten Härtetest haben diese bereits hinter sich: Die Kinder der Goldberger Kita Koboldland durften gestern als erste Schaukel, Rutsche und Klettergerüst ausprobieren.

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Spielgeräte im Härtetest: Die Kinder der Goldberger Kita Koboldland weihen den neuen Spielplatz ein. (Foto: Antje Bernstein)

Auch wenn bei der gestrigen Eröffnung noch dicke Regentropfen von den neuen Spielgeräten perlen, die Jungen und Mädchen waren kaum zu halten. „Es wird auch wieder Sonnentage geben und dann macht das Spielen hier gleich dreimal soviel Spaß“, ermuntert Goldbergs Bürgermeister Peer Grützmacher die Kinder. Er hofft, dass der Platz künftig nicht nur von Goldbergern, sondern auch von Touristen genutzt wird. Für sie erhofft sich der Bürgermeister eine weitere Aufwertung des Areals: Noch grenzt ein leerstehendes, eingewachsenes Gebäude an den Spielplatz. Das gehört der Deutschen Bahn. „Und die will es nicht verkaufen“, bedauert Grützmacher. Mit dem neuen Spielplatz ist nun zumindest ein Anfang zur Aufwertung des Areals gemacht, das durch den nahegelegenen Draisinen-Stopp ohnehin für Urlauber von Bedeutung ist.

Quelle: SVZ

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